Worte wie Regen

​Jahrelang war ich deinem Nieselregen ausgesetzt.

Mit durchnässten Klamotten kam ich dann nach Hause.
Ich ging mit dir durch jedes Gewitter.

Oft hielt ich deine Hand und beschützte dich vor den Blitzen.
Die Stürme machten uns nichts aus – wir waren ja zu zweit.

Wir rannten lachend mit den dunklen Wolken.
Andauernde Regenvorhänge auf unserer Haut.

Wie oft tanzten wir in Pfützen, trotzten dem Platzregen?

Jetzt friere ich. 

Unter meinem Regenschirm bleibe ich trocken, lausche wehmütig den prasselnden Tropfen.
Deine Worte.

Worte wie Regen.

Worte, die mich nicht länger erreichen können.

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