Klagelied des Träumers

Schon lange wollte ich dich sprechen, Unheilvolle!
 

Jede Nacht vertraue ich mich dir an. Meinen Körper, meine Seele!

Und du?

Du zeigst mir die schönsten Orte, gibst mir das höchste Glück, nur um mich dann aufwachen zu lassen. 

Oh ich weiß nicht, wie mir ist… 

Wenn du die Träume in Vergessenheit geraten ließest – mir würde etwas fehlen. 

Nähmest du sie mir ganz, könnte ich unglücklicher nicht sein.

 

Drum, bitte ich dich, flehe ich dich an! Lass‘ mich ein wenig dort verweilen!

Lass‘ mich dort mein Zuhause finden, wo meine Seele sich nun auch tagsüber hinsehnt!

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4 Gedanken zu “Klagelied des Träumers

  1. Ach Du Liebender

    Beglückter der träumenden Sphäre
    Sei bedankt doch zugleich gewarnt
    Denn in Morpheus Armen
    Besteht für den Geträumten die Gefahr
    Das er süchtig Sein Gefangener werde

    Darum spricht hier der Geist zu Deiner Seele
    Jenes Wort der Ermächtigung
    Hole hinein bringe herab
    In das Alltägliche das Gewöhnliche
    Was Du dort erblickt erschauernd erschaut

    So ist Es immerwährend mit Dir
    Andere beschenkst Du selbstbeglückt
    Allhier

    dankend Dir
    Joaquim von Herzen

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  2. Traumsucht…wirklich verlockend, aber eben auch mit Vorsicht zu genießen.
    Mit offenen Augen und offenem Herzen findet man auch im Leben das ‚Traumhafte‘.

    Danke für deine Worte!
    -der Gedankenarchivar

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