Das fremde Rad

Er saß seit zwanzig Minuten auf der kalten Betontreppe und wartete.

Wartete auf die Person, die ihr Fahrrad an seines angeschlossen hatte.

Ungeduldig sah er auf die Uhr. Er wollte nur noch nach Hause, es gab so viel zu tun!

Stattdessen hockte er auf dieser Treppe und wartete.

Das fremde Rad stand im starken Kontrast zu seinem eigenen.

Seines war ein sportliches Model in mattschwarz. 

Das fremde Rad dagegen war schon fast ein fahrender Werbespot. 

Die Originalfarbe ließ sich nicht erkennen, denn diverse Sticker verdeckten diese. Der Fahrradkorb war mit Stoffbändern zugehangen, die Griffe eingestrickt. Nur die große Retroklingel war der Wolle entkommen. 

Er seufzte. Wann würde der Besitzer endlich auftauchen? 

 

 

Eine Stunde später saß er mit Verena ‚Rena‘ im Café gegenüber.  

Er hatte alle Zeit der Welt.

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