Kleine Melodie

Wer bist du, kleine Melodie?  

Scheinst aus dem Nirgendwo zu kommen.  

Bist erst im Kopf, dann auf den Lippen, 

Hast meinen Körper eingenommen.

   

  
Verzweifelt suche ich ein Blatt,

Will eine Heimat dir schnell geben.

Ich mal‘ ein Haus dir, eine Stadt,

Du bleibst in meinem Herzen leben.

   

   
Inzwischen summe ich dich ständig

Und halt‘ dich unnachgiebig fest.

Dennoch hab‘ ich dich nie gebändigt,

Ich sing‘ dich, wenn du mich nur lässt.

   

  
Doch keine Worte, keine Sätze –

Sie passen einfach nicht zu dir.

So bleiben deine Noten Schätze,

Sind ein Geheimnis nur von mir.

   

   
Wer bist du, kleine Melodie?

Schienst aus dem Nirgendwo zu kommen.

Warst erst im Kopf, dann auch im Herzen,

Hast meine Seele eingenommen.

   

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2 Gedanken zu “Kleine Melodie

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