Blogger-ABC (#fürmehrvernetzungimnetz)

Auf dem Blog von Wortinseln fand ich diese schöne Idee: Schreiberlinge auf WordPress, die sich und ihr Verhältnis zum Schreiben kurz vorstellen. 

#fürmehrvernetzungimnetz

  

Obwohl auf diesem Blog noch sehr kurze und gemischte Texte Platz finden, beschäftige ich mich durchaus mit längeren Geschichten. Figuren und Welten erschaffen, an Dialogen feilen und Plotholes vermeiden ^^

Hier das „Autoren“-ABC, abgeändert zu einem Schreiberling-ABC:

   
  

A utor werden war einer meiner Kindheitsträume

B esser werden kann man nur durch Übung, egal, in welchem Bereich

C arlos Ruiz Zafóns „Das Labyrinth der Lichter“ lese ich gerade; diese Reihe ist einfach so wunderschön geschrieben (Lob an den Übersetzer!)

D ichten finde ich entspannend und fordernd zugleich. Dem Inhalt muss eine passende Form gegeben werden.

E rfinden konnte ich schon immer gut. Ob Vorhandenes abändern, oder etwas ganz Eigenes erschaffen.

F liegen wäre meine Superkraft, wenn ich mir eine aussuchen könnte.

G eschichten denke ich mir seit der Grundschule gerne aus. Meine erste aufgeschriebene Geschichte hatte ich kurz vor den Prüfungen der 10.Klasse beendet (342 Seiten immerhin).

H andschriftliche Notizen sind für mich ein Muss. Ob Skizzen, Tabellen oder Wortsammlungen: erst handschriftlich, dann digital.

I deen gibt mir das Leben selbst. Eine vielleicht kleine Szene in der Straßenbahn kann durch die richtigen Worte zur Geschichte werden.

J ulia Engelmanns Texte lese ich gerne mal zwischendurch. Sie beschreibt Momente und Gefühle einfach sehr treffend.

K risen bekomme ich immer kurz vor der mir gesetzten Deadline. Plötzlich findet sich irgendetwas in der Geschichte, was scheinbar nicht stimmig ist. (Überwiegend unbegründet) 

L uzide Träume (=Träume selbst steuern) sind neben dem Schreiben meine liebste Beschäftigung. Wenn alles möglich ist, wo sind dann die Grenzen? Die meisten meiner Ideen entstehen dort.

M ut machen mir andere Schreibende und Autoren, die von ihren Erfahrungen erzählen. Sie zeigen, dass Probleme gelöst werden können und sich Hartnäckigkeit und Ausdauer auszahlen. 

N otizbücher benutze ich fast lieber, als den PC. Die meisten meiner Ideen bearbeite ich dort, bevor ich sie in den Computer übertrage.

O hne Stift und Papier verlasse ich nie das Haus. Man weiß ja nie, wann man von einer Idee überfallen wird!

P oetry Slams besuche ich sehr gerne, wenn auch nur, um mich inspirieren zu lassen. Selbst auf einer Bühne stehen, kann ich mir im Moment aber noch nicht vorstellen.

Q uenja hieß die Freundin meiner ersten Romanhauptfigur. Ich wollte damals unbedingt einen Namen mit Q.

R iechen ist etwas, das ist nicht kann. Deswegen fehlen in meinen Geschichten und Szenen leider oft die Gerüche.

S tilübungen à la Raymond Queneau empfehle ich jedem Schreiberling. Einfach eine kurze Szene nehmen und dann mal mit den Adjektiven übertreiben, mal mit Farben arbeiten. Das schult das Stilbewusstsein.

T ipps zum Schreiben habe ich z.B. in dem Magazin TextArt gefunden.

U nheimlich sind mir Menschen, die Ähnlichkeit mit meinen erdachten Figuren aufweisen. Meist sehe ich sie aber nur als Passanten (2x passiert!!)

V iele Bücher gleichzeitig lesen, kann ich nicht. Ein Buch für die Bahnfahrt, eines für den Nachttisch. Mehr ist es aber nie.

W ordpress kenne ich erst seit einem Jahr und will es nicht missen. Zu viele Texte und Bilder bieten Inspiration. Danke euch!

X beliebig ist in meinen Geschichten nichts. Die Charaktere werden vorher ‚designt‘ und der Plot ist auch durchgeplant. Manchmal entwickeln meine Figuren im Laufe der Geschichte kleine Hobbys, mit denen ich nicht gerechnet habe. Einer hat z.B. das Stricken für sich entdeckt, ein anderer ein Verlangen nach Erdbeerkuchen. Meist lasse ich ihnen diese Macken 😉

Y ….dass ich noch keinem meiner Charaktere einen Namen mit „Y“ gegeben habe, ist nicht selbstverständlich. Ich versuche die Namen immer dem Charakter anzupassen. Dabei kann es auch zu Abwandlungen realer Namen kommen, die sehr nach Fantasy klingen.

Z ufrieden bin ich erst, wenn die Sprache auf den Inhalt abgestimmt ist. Das stört meist den Schreibprozess, da ich oft stocke um ein Wort auszutauschen.

    

   

  

  

Immerhin noch im Juni fertig geworden 🙂 Wortinselns Beitrag ist ja nun doch schon eine Weile (2.6) her. Danke für die Inspiration!

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5 Gedanken zu “Blogger-ABC (#fürmehrvernetzungimnetz)

  1. Oh ja, das dauert ^^
    Gerade das Stichworte aussuchen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Soll ja immerhin etwas mit dem Bloggen/Schreiben zu tun haben ☺

    Macht auf jeden Fall Spaß!

    Ich freue mich auf dein ABC! Kannst es ja dann hier drunter verlinken 🙂

    Grüße aus dem Gedankenarchiv

    Gefällt 1 Person

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